MitmachBlog

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Früher, als ich noch Kind war, war es so gewesen: Weit im Landesinneren helle Aufregung, weil man bereits das Meer riechen konnte. Köpfe reckten sich über Leitplanken in der Hoffnung, einen Blick auf die schimmernde Verheißung werfen zu können, auf die geheimnisvolle Schönheit unverbauter Fläche. Das Meer, das Tor zur Freiheit, Siegel der Unendlichkeit, Spiegel der eigenen, unverstellten Seele. Das Meer ließ die Gedanken tanzen, das Herz hüpfen vor Freude und vor Aufregung lutschten himbeerrote Münder harte Bonbons ein wenig schneller.

Und wenn man dann da war, angekommen war, und auch das Zelt nach langem Überlegen und wortreichen Diskussionen endlich an seinem Platz stand, waren die Eltern plötzlich ganz entspannt. Mit einem Mal gab’s jeden Tag ein Eis, manchmal sogar zwei, abends dann Gegrilltes und Tomatensalat, mit oder ohne Zwiebeln. Der Vater mit jedem Tag mehr von Abenteuerlust getrieben, während die Mutter ängstlich hinterherlinste. Man schwamm und schnorchelte, bis man schier…

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2 thoughts on “Die Sommer am Meer

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